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<pre>Die für die Quote von 5,5 benötigten (mindestens) fünf Treffer wurden bei den jüngsten beiden Auftritte der Wölfe immerhin jeweils schon in Halbzeit eins gezählt.  <p> Vielleicht muss sich Manager Heidel somit schon bald eingestehen, auf Anhieb ganz einfach zu viel gewollt zu haben: Der großflächige Einbau der neuen Spieler droht schließlich Zeit zu kosten, die man auf lange Sicht nicht einmal dem mit großem Hallo begrüßtem Heldt-Nachfolger zugestehen dürfte.  <p>  Dennoch sprechen sämtliche Vorzeichen dafür, dass ein solcher Heim-Dreier der Sachsen eben schon als eine ziemlich sichere Bank zu werten ist. <p> „Wenn wir noch sechs Punkte holen, dann sind wir dabei“, sagte Dardai zur Ausgangslage im Schneckenrennen um einen Europa-League-Platz. „Wenn es nicht klappen sollte, dann muss man das akzeptieren – dann sind wir nicht so weit.“ <p>  Nach meiner Einschätzung kommt am Sonntag dann auch zwischen Köln und Hoffenheim keinerlei Langeweile auf:  </pre>


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<pre>Doch bislang war von dieser Torgefährlichkeit nur sehr wenig zu sehen. Da ist einerseits den beiden starken Gegnern geschuldet — Hoffenheim und Bayern — andererseits aber auch der neuen defensiven Grundausrichtung.  <p> Die Ausgangslage sieht wie folgt aus: Die „Wölfe“ sind Tabellen-15. und haben zwei Punkte Vorsprung auf den HSV, der auf dem Relegationsplatz liegt.  <p>  Bei den Favoritentipps fällt die Quote von 1,80 für einen Leipziger Heimsieg gegen Leverkusen vielleicht ein wenig aus dem Rahmen. <p> Immerhin war es schon ein ganz besonderer Paukenschlag, dass der erste Heimsieg ausgerechnet gegen den bis dahin noch gänzlich ungeschlagenen Aufsteiger gelang, der obendrein als stolzer Tabellenführer im bescheidenen Audi Sportpark erschienen war. <p>  Davon zeugt nicht zuletzt der merkliche Aufwärtstrend in den Monaten Februar und März, im Zuge dessen die Hamburger in neun Pflichtspielen nur zwei Niederlagen hinnehmen mussten — eine davon in der Liga (0:8 in München), die andere im DFB-Pokal-Viertelfinale (1:2 gegen Gladbach).  </pre> 


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<pre> Beim Blick auf die zuletzt zu bewältigten Prüfungen scheint Panik dennoch fehl am Platz zu sein; bei den in Dortmund, gegen Leverkusen und in München kassierten Niederlagen zeigte sich das Team lediglich der nationalen Elite nicht gewachsen.  <p> Offensiv also scheint wieder einmal kein Kraut gewachsen gegen den deutschen Rekordmeister, der allerdings auch Glück hatte, kein Gegentor zu kassieren. Am Sonntag geht es gegen den FC Augsburg, ein Derby also steht an.  <p>  Während die Schwarz-Gelben mit dem meist in den eigenen Reihen befindlichen Ball wieder einmal nicht sonderlich viel anzufangen wusste, tauchten die Hamburger mit klug gesetzten Nadelstichen gleich mehrfach aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf. <p>  Gegen die spielerisch starken Leverkusener kam der VfL auf keinen grünen Zweig. <p>  Das große Manko der Schanzer bleibt aber die Chancenverwertung. Die Schanzer kamen zu vier, fünf hochkarätigen Chancen. Alleine in der ersten Halbzeit ballerte der Abstiegskandidat neunmal aufs BVB-Tor — Saison-Rekord für eine Gast-Mannschaft in Dortmund!  </pre>


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<pre> Die Wettfreunde rechnen nun damit, dass auch das zweite diesjährige Duell bis zum letzten Atemzug spannend bleibt — dank der größeren individuellen Klasse und dem Plus an Erfahrung sollte der BVB für eine solche aber Millimeterentscheidung bestens gerüstet sein.  <p> Auch wir Wettfreunde sind der Meinung, dass sowohl der HSV als auch die Hertha einmal mehr mit Toren geizen werden. Allerdings präsentieren sich die Berliner heuer auswärts stärker als im Olympiastadion, während die Hamburger in der Heimtabelle lediglich an vorletzter Stelle aufscheinen, aber immerhin drei Siege und vier Remis holen konnten.   <p> Der Ungar ist der Erfolgsgarant der Hauptstädter. Als Dardai die Nachfolge von Jos Luhukay angetreten hat, befand sich der Klub in höchster Abstiegsnot. Dem ehemaligen Jugendtrainer gelang es, den Spielern die Verunsicherung auszutreiben und eine Einheit zu formen, in der sich jeder für den anderen einsetzt. <p>  Bereits in der Saison 2011/12 trafen die beiden Teams am ersten Spieltag der neuen Saison aufeinander.  <p> Der einstellige Tabellenplatz ist der verdiente Lohn dafür, dass von den so sehr befürchteten Abnutzungserscheinungen auch im neuen Jahr überhaupt noch nichts zu spüren ist; in den sechs absolvierten Partien der Rückrunde nahm der FCI starke zehn Zähler in Empfang.  </pre>


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<pre> Die bereits erwähnte positive Derby-Bilanz dürfte das Übrige dazu beitragen, dass sich die Hausherren gegen die qualitativ überlegenen Wölfe nicht verstecken; zumal dem Team auch die bedingungslose Unterstützung der Fans im Vergleich mit dem benachbarten Rivalen ganz besonders sicher ist.  <p> Fünf Gegentreffer haben die beiden bisherigen Heimspiele mit sich gebracht, hinzu kommt der Fakt, dass Stuttgart ein absoluter Angstgegner ist. Da die Schwaben, wenn überhaupt, defensiv in der Fremde schwächeln, traue ich diesem Match auch mehr als 2,5 Treffer zu.  <p>  „Wir haben es nicht selbst in der Hand. Ich will keinen unnötigen Druck aufbauen. Wir müssen alles gewinnen, dann können wir vielleicht über andere Dinge reden“, gab sich Dardai gelassen und zeigte sich mit der bisherigen Punkteausbeute zufrieden. <p>  Allenfalls Standardsituationen haben die Ingolstädter folglich als probates Mittel erkannt, um sich ab und an doch einmal dem gegnerischen Kasten zu nähern; sensationelle 10 der 17 Saisontreffer wurden mithilfe von Eckbällen, Freistößen & Co. erzielt.  <p> Allerdings ist die Anfangseuphorie bei den „Rothosen“ auch wieder merklich abgeklungen. Nachdem der Saisonstart mit zwei Siegen aus zwei Spielen perfekt gelaufen ist — zwischendurch standen die Hamburger sogar für eine Nacht an der Tabellenspitze — kassierten sie zuletzt zwei Niederlagen.  </pre>


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